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Belgium Open 2015

Am Freitag 8. Mai 2015, traten wir unseren Weg nach Belgien mit einer ellenlangen Fahrt an. Wir fuhren ganz genau genommen nach Antwerpen. Dort gingen wir erst mal in die Halle, in der das Turnier am nächsten Morgen beginnen würde. Die Kämpfer wurden gewogen und bekamen dann kleine

Badges, auf denen der Name und die Herkunft draufstand. Danach gingen wir ins Hotel und

checkten ein. Als wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant oder einer Fast Food Bude. Es bestand die Auswahl zwischen belgischen Fritten und chinesischem Essen. Drei Viertel hatten Lust auf belgische Fritten.

Nach ungefähr einer halben Stunde des Suchens entschlossen wir uns Einheimische zu fragen, wo

es so ein Lokal in der Nähe gäbe. Durch deren Hilfe fanden wir schliesslich das gesuchte Lokal.

Wir stürzten uns wie "die Geier" aufs Essen. Als wir uns schliesslich gesättigt ins Hotel zurückzogen, war es bereits fast Mitternacht.

Der nächste Morgen begann erst einmal mit dem Frühstück. Als wir schliesslich fertig gefrühstückt hatten, hatten zwei aus unserer Mannschaft ihren Zimmercode vergessen und verzögerten die Abfahrt um einige Minuten. Als wir schliesslich in der Sporthalle ankamen und uns umgezogen hatten, mussten wir ungefähr 2 Stunden warten, bis der Einzug der 11 Nationen begann, darunter wir Schweizer. Der Anblick von allen Kämpfer aus den verschiedenen Länder war sehr beeindruckend. Einige Teams bestanden nur aus zwei Kämpfern und einige waren sehr gross, 10 und mehr, die in verschiedenen Kategorien und Gewichtsklassen antraten.

Es folgte eine lange Wartezeit bis Michael Wirth als erster aus unserem Team kämpfen konnte. Der Kampf endete zugunsten der Schweiz, Frankreich war der Verlierer. Die langen Wartezeiten vertrieben wir damit, viel von den verschiedenen Kampfarten und Stylen zu lernen.

Am Nachmittag fand der zweite Kampf für unser Team statt. Der Kämpfer, der von uns gestellt wurde, war Enrico Lombardi. Die Ausscheidungskämpfe gingen zwar nur über zwei Runden, waren aber sehr anstrengend. Den Kampf gewann Belgien.

Weiterhin hiess es wieder warten, warten, warten. Michael musste später wieder in den Ring steigen und verlor gegen Indonesien. Der Tag ging zu Ende. Die Fangruppe mit Agatha, Paul, Marius, Nina und Natalina war ziemlich müde auch vom Fanen, Schreien und Warten. Auch die österreichische Mannschaft half uns stark, unsere Kämpfer anzufeuern so wie wir die österreichischen Freunde.

Schliesslich gingen wir etwas essen und hatten dabei unseren Spass. Als wir wieder ins Hotel zurückkehrten, war es wieder fast Mitternacht.

Auch am nächsten Morgen hiess es wieder zuerst Frühstücken und dann in die Halle fahren.

Wir schauten uns alle Kämpfe des Tages an. Wir wohnten der Rangverkündigung bei und Enrico schaffte es doch noch aufs Podest und kam mit einem Pokal für den dritten Platz nach Hause.

Wir verabschiedeten uns bei den Österreichern und fuhren schliesslich nach Hause.

Chantal und Michi, unsere Coaches, waren mit uns zufrieden, und fanden, dass wir nächstes Jahr wieder hin fahren würden, aber mit einem grösseren Team von Kämpfern und Fans.

Begeistert und froh, mit viel guten Erinnerungen und Erlebnissen erreichten wir das Zuhause und sind froh, dass ausser ein paar blauen Flecken und etwas Muskelkater nichts passiert war.

© Bericht vom 14 jährigen Enrico Lombardi