Covid-19

Das Schutzkonzept vom Pencak Silat Verband Schweiz wurde plausibilisiert. Die aktuellste Version ist nun auf der PSVS Homepage aufgeschaltet.

Jeder Verein und Club muss einen Covid-19 Beauftragten bestimmen und über ein eigenes Schutzkonzept verfügen, damit sie am 11. Mai 2020 das Training wieder aufnehmen können. Das Schutzkonzept des Verbandes als Vorlage, sowie eine Checkliste, wurde an alle Vereine und Clubs gesendet.

http://psvs.ch/wp-content/uploads/2020/05/Schutzmassnahmen-Covid-19-PSVS.pdf

Bitte hängt die geltenden Hygienemassnahmen und Bestimmungen gut sichtbar bei euch in der Trainingshalle auf und informiert eure Mitglieder entsprechend.

Bei Fragen oder Unklarheiten kontaktiert bitte Ralph Irminger

Weiteres Vorgehen für die schrittweise Wiederaufnahme der Trainings- und Bewegungsaktivitäten

Geschätzte Schulleiterinnen und Schulleiter

Am 29. April 2020 hat der Bundesrat auch eine Lockerung der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus im Sport beschlossen. Ab 11. Mai 2020 sind – unter Voraussetzungen wie Schutzkonzepte und Hygienevorschriften – wieder Trainings möglich. Dies gilt im Breitensport und im Leistungssport wie auch im Einzel- und im Mannschaftssport.

Trainings wieder erlaubt

Die Lockerungsschritte im Sport gelten ab 11. Mai und unterstehen klaren Vorgaben. Im Breitensport können Trainings in sämtlichen Sportarten und weiteren Aktivitäten wiederaufgenommen werden. Dabei gelten folgende Einschränkungen: Die Sportaktivität darf nur in Kleingruppen mit maximal 5 Personen, ohne Körperkontakt und unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln erfolgen.

Hygienevorschriften und Schutzkonzepte der Sportverbände

Grundsätzlich sind die Lockerungen nur erlaubt, wenn der jeweilige Sportverband ein detailliertes Schutzkonzept vorlegt. Dieses zeigt auf, wie die Sportart ausgeübt werden kann, so dass die Gefahr einer Ansteckung gering ist.

Der Pencak Silat Verband Schweiz erstellt zurzeit das Schutzkonzept und wird dieses dem BAG/BASPO zur Prüfung vorlegen. Bei positiver Rückmeldung wir es dann den Schulen und Vereinen zugestellt.

Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Pencak Silat Verband Schweiz

European Open in Den Haag- 11 – 13. Oktober 2019

Wie viele von euch sicherlich schon gehört haben, fanden zum ersten Mal die European Opens in Den Haag statt. Damit nicht nur das Nationalteam des jeweiligen Landes antreten konnte, sondern jede Schule ihre besten Kämpfer stellen konnte, wurde der Anlass zu einer offenen Championship umgewandelt. Somit konnte jede Pencak Silat Schule Praktizierende im Alter von 8 und 45 Jahren anmelden.

Zwischen dem 11. und 13. Oktober 2019 reiste also auch der PSVS mit seinem Team in die Niederlande, um die Schweiz zu vertreten.

Für mehr als die Hälfte der Teilnehmer und Trainer begann die Reise bereits am Freitag, den 11. Oktober, um 7 Uhr in der Früh. Denn die Anreise mit Auto dauert etwa 10 Stunden. (Dies entspricht 103 Kapiteln von Walter Moers‘ «Stadt der träumenden Bücher», gesprochen von Dirk Bach.)

Weiterlesen

Aus der Silat-Szene

100 Jahre Haka Tahir

Am 28.04.2018 startete das Gedenkfest zu Ehren Haka Tahir. Er wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Gedenkwürdigen Anlass hatte Rita und Bruno Burri ein kleines Fest organisiert. Das fand in einem engen beinahe Familiären Rahmen im alten Schützenhaus in Haka’s Wohnort Bassersdorf statt. Die Einladung ging per E-Mail raus und es folgten einige Haka getreuen Freunde, Schüler und Verwandte. Meine Frau hatte den Kochlöffel geschwungen und zauberte ein wunderbares indonesisches Essen für uns. Für eine interessante, rassige musikalische Pause sorgte das Trio AmarÔn und als weitere Zugabe konnten wir Nyoman als Bali-Tänzerin für diesen Anlass begeistern.
Der kurzweilige Anlass ging, trotz keiner direkten Anfahrt wegen einer Baustelle, mit gegenseitigem Versprechen zufrieden und glücklich zu Ende. Wir werden dies wiederholen, denn der Testlauf war geglückt.

by BB

EUROPAMEISTERSCHAFTEN – BAKU, 2017

Nach einem angenehmen Hinflug mit Zwischenhalt in Istanbul landeten wir – Simon Föry, Daniel Repérant, beide Athleten und Michael Wirth und Ralph Irminger, unsere Trainer – sehr spät in der Nacht in der Hauptstadt Aserbaidschans, Baku. Nach einem kleinen Willkommenstee am prunkvollen Flughafen wurden wir ins Hotel chauffiert, wo wir dann auch eine erholende – aber kurze – Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen wären wir zum Olympischen Stadion in Baku gefahren worden, jedoch war die Koordination und die Betreuung der Athleten nicht gerade professionell. Als wir pünktlich mit einem Taxi beim Stadion, welches von alten, grau-bräunlichen Hochhäusern aus der Sowjetzeit umzingelt war, angekommen waren, warteten wir noch eine recht lange Zeit bis wir uns abwägen lassen konnten. Für die Eröffnungszeremonie am ersten Tag, die um einige Stunden verspätet anfing, liessen die Organisatoren ganze Schulklassen das Stadion füllen, Flammenfontänen, verschiedene Lichtanlagen, Rauchmaschinen und Konfetti wurden benutzt um die beeindruckenden Kunststücke der Athleten mit genauso beeindruckenden Special Effects zu ergänzen und sogar der nationale Fernsehkanal war mit einem Kamerateam anwesend. Leider verliessen fast alle eingeladenen Zuschauer das Stadion nach der Eröffnungszeremonie, was es ein bisschen leer aussehen liess. An diesem Tag hatten wir noch keine Kämpfe, also verbrachten wir den Nachmittag mit Zuschauen. Simon Föry hatte am zweiten Tag seinen ersten Kampf zuerst, er kämpfte hervorragend und war seinem Gegner klar voraus mit den Punkten, jedoch entschieden sich die Punkterichter (und man sollte erwähnen, dass sie zur Mehrheit Aserbaidschaner waren), anders, Simon verlor seinen ersten Kampf. Die Enttäuschung war gross, da er wirklich sehr gut und sauber gekämpft hatte. Daniel Repérant hatte kurz danach seinen ersten Kampf gegen einen Russen. Auch er kämpfte gut, er bot dem Russen die Stirn, aber leider verlor auch er den Kampf. Den Rest des Tages verbrachten wir im Stadion mit Zuschauen, da die Kämpfe zum Teil wirklich sehr spannend waren. Am Abend assen wir im Hotel und unterhielten uns mit anderen Teams, was sehr angenehm war. Am letzten Tag gab es die Finals, bei denen heftig mitgefiebert wurde und zum Abschluss die Siegerehrung mit gehissten Flaggen und Landeshymne der Sieger der jeweiligen Kampfkategorie. Am Abend feierten wir im Hotel mit befreundeten Teams und wir liessen die EM und den Abend gut gestimmt ausklingen. Um 4 Uhr früh mussten wir aber zum Flughafen abreisen um einen langen Reiseweg anzutreten, wieder über Istanbul. Auch wenn das Schweizer Team an der EM keine bedeutenden Siege erlangt hat, war diese Reise eine bereichernde Erfahrung. Vielen Dank an die Trainer Ralph Irminger und Michael Wirth für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement uns, Simon und Daniel, gegenüber. Auch möchten wir uns bei dem Pencak Silat Verband Schweiz herzlichst für das grosszügige Sponsoring bedanken.

DR